Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachtstage

Wir hatten/haben ruhige und entspannte Weihnachtstage. Wir haben viel gegessen, viel gekuschelt, viel gesungen, viel geflötet, viel gelesen, viel geredet.
Es war das erste Mal, dass unsere Dreijährige Weihnachten ganz bewusst erlebt hat: Die Vorfreude, das ungeduldige Warten  aufs Christkind, die strahlenden Kinderaugen beim Anblick des leuchtenden Weihnachtsbaumes. Das tiefe Verständnis für das große Wunder - wie es nur kleine Kinder haben können. Ich bin dankbar...














Das am meisten geliebte Weihnachtsgeschenk

Freitag, 23. Dezember 2011

Draußen vom Walde komm ich her

Von drauß' vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolche' durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alte und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Theodor Storm

Wir waren gerade - mit Sägen bewaffnet - im Wald unseren Weihnachtsbaum fällen. Meine Große durfte sich dieses Jahr einen eigenen, kleinen Weihnachtsbaum für ihr Zimmer absägen.








To-Do-Liste

Wahnsinn, nur noch ein geschlossenes Türchen am Adventskalender. Morgen ist Heiligabend und ich sitze hier in einem Berg von unerledigten Aufgaben:

- Bioladen
- Sterne basteln und aufhängen
- Transparentsterne an die Fenster hängen
- Engel aus Märchenwolle basteln
- Tannenbaum holen
- Plätzchen backen
- Flur aufräumen
- Jahreszeitentisch gestalten
- Marienkäfer auf ein Eichenblatt filzen
- Eichenblatt auf die Puppentunika nähen
- Schal fertig stricken
- Geschenke einpacken

Machbar? Wohl eher nicht...




Dienstag, 13. Dezember 2011

Luciafest

Dunkelheit liegt so schwer,
auf allem Leben.
Sonne die scheint nicht mehr.
Nachtschatten schweben.
Durch dunkle Stub´und Stall
schreitet im Lichterstrahl.
Sancta Lucia, Sancta Lucia.

Nacht war so groß und stumm,
nun hört ein Brausen
ums stille Haus herum
wie Flügelrauschen.
Seht dort, wie wunderbar,
kommt her mit Licht und Haar
Sancta Lucia, Sancta, Lucia.

Bald flieht die Dunkelheit
aus dieser Welt.
Bald steigt dieser Tag erneut,
vom Himmelszelt.
Welch wunderbarer Geist,
der uns dies Licht verheißt:
Sancta Lucia, Sancta Lucia.

Alte Volksweise

Heute, am 13. Dezember feiern wir das Luciafest, das schwedische Lichterfest.  Wie das Mittsommerfest hat Lucia mit dem Stand der Sonne und der Länge des Tages zu tun. Hat am Midsommar-Tag die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht und scheint somit am längsten, ist am 13. Dezember dem Lucia-Fest der kürzeste Tag des Jahres. Heutzutage ist zwar die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember der kürzeste Tag des Jahres, also die Wintersonnenwende. Aber das war nicht immer so, denn bis in das Jahr 1699 war der 13. Dezember im Julianischen Kalender der kürzeste Tag des Jahres. Erst mit der Gregorianischen Kalenderreform fiel die Wintersonnenwende auf den 21. Dezember.

Das Luciafest war ursprünglich der Heiligen Lucia aus Syracusa geweiht. Der Name Lucia kommt vom lateinischen "lux" und bedeutet "Licht". Lucia ist die Lichtträgerin, die Lichtbringerin, im Mittelalter die Hoffnung der Blinden und Augenkranken. Lucia hat - der Sage - nach, die unter der Verfolgung in die Katakomben geflohenen Christen mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf mit Nahrung versorgt. Dies tat sie, damit sie die Hände in der Dunkelheit frei hatte.

Traditionell bringt ein weißgekleidetes Mädchen, das einen Lichterkranz mit brennenden Kerzen auf dem Kopf trägt, der Familie das Frühstück ans Bett. Meist ist es die älteste Tochter der Familie. Ihr weißes Gewand wird in der Taille mit einem roten Band zusammengehalten.

Wir werden heute Abend die Geschichte der Heiligen Lucia lesen und dabei "Lussekatter" verspeisen. Von brennenden Kerzen auf dem Kopf mag meine Große nichts wissen...


Marjan van Zeyl

Freitag, 9. Dezember 2011

Freitagsfüller #141





1. Der beste Weg um zu entspannen ist Yoga.

2. "Weihnachten, neu geboren" von Rudolf Steiner  lese ich gerade, und ich hoffe, dass es mir gelingt, das kindliche Gemüt zurückzuerobern. Das kleine Mädchen aus der Geschichte soll mir ein Lehrmeister sein. Wie bereitet ihr euch auf Weihnachten vor?

3. Mein Adventskranz ist schon ein wenig trocken.

4. Heute habe ich die letzten Weihnachtsgeschenke bestellt -  unglaublich, bis auf Kleinigkeiten habe ich dann alles beisammen.

5. Es nähert sich das Weihnachtsfest und ich hoffe, die Puppe für unsere Kleene wird bis dahin fertig.

6.  Ich habe in den letzten Wochen einen wahnsinnigen Heißhunger auf Fleisch - um die Wahrheit zu sagen. Bislang bin ich standhaft gebieben!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf unseren lieben Besuch, morgen habe ich ein Abendessen beim Inder geplant und Sonntag möchte ich noch einmal zur Schlossweihnacht!

Freitag, 2. Dezember 2011

Freitagsfüller #140





1. Jetzt ist Dezember und der Adventskalender hängt tatsächlich befüllt an der Wand.

2. Ich darf die Nikolausgeschenke nicht vergessen.

3. Ich höre zur Zeit ständig "Über Sterne, über Sonnen". Meine Kinder singen es rauf und runter - zum Glück liebe ich das Lied.

4. Stress? Wir genießen eine ruhige und gemütliche Adventszeit.

5. Eigentlich ist es egal, aber ich würde sehr gerne 10 kg abnehmen. Ein Vorsatz für das neue Jahr.

6. Wo bleiben denn Schnee und Kälte? Das ist doch kein Dezember-Wetter...

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Reibekuchen, morgen habe ich den Besuch der Monatsfeier und des Weihnachtsbasars an der Schule meiner Großen geplant und Sonntag möchte ich zur Schlossweihnacht auf Schloss Dyck!

This moment

{this moment} - A Friday ritual. A single photo - no words - capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. Inspired by soulemama